Berichte und Informationen

09.10.2021 – Hinweise und Informationen

Notruf-App Nora für Notfall-Situationen

Laut Informationen des Innenministeriums Nordrhein Westfalen (NRW), Betreiber und Verantwortlicher der Nora-App, können Menschen in Notfall-Situationen deutschlandweit und somit auch in Bayern auf die Notruf-App Nora zurückgreifen.

Demnach kann die Nora-Notrufapp vom Apple-Store für Iphones und von Google-Play für Android-Smartphones heruntergeladen und freigeschaltet werden.

Vor allem Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen profitieren von der Entwicklung, die für mehr Sicherheit und Selbstbestimmung sorgt. Zudem soll die Nora-App eine Alternative zu den telefonischen Notrufen 110 und 112 sein.

Damit die Nora-App funktioniert und genutzt werden kann ist nach der Installation eine Registrierung mit Namen und Handy-Nummer erforderlich. Für die Einsatz- und Rettungskräfte hilfreich können hierzu freiwillig persönliche Daten angegeben werden, wie z.B. Alter, Behinderungen, Geschlecht und Vorerkrankungen. Diese Daten werden lokal auf dem Gerät gespeichert und nur in Notfällen an die Integrierte Leitstellen (ILS) weitergeleitet und verarbeitet. Mit einem Klick auf die Notruftaste in der Nora-App wird der Standort über GPS ermittelt und an die nächste zuständige Einsatzstelle weitergeleitet.

Hinweis: Aufgrund derzeitiger Netz- und Serverüberlastung ist die Notruf-App Nora leider nicht verfügbar. Es wird empfohlen im Apple-Store und in Google-Play auf die Verfügbarkeit der App zu überprüfen, um sie installieren zu können.

Weitere Informationen im Internet unter:

Link: [https://www.nora-notruf.de/de-as/startseite]


Foto: eMoSys GmbH

26.07.2021 – Berichte

Neue Virenschutzmaske: SHG Gilchinger Ohrmuschel testet neuen Prototypen.

Bericht vom 26.07.2021, Martin Langscheid

Die Gruppenleiter unserer Ohrmuschel-Gruppe Anna Krott und Martin Langscheid besuchten am 15.04.2021 in Starnberg die Firma eMoSys GmbH, die derzeit eine neuartige Virenschutzmaske entwickelt.

Gerade in der derzeitigen Corona-Pandemie ist die Kommunikation für Menschen mit Hörbehinderungen, die auf ein offenes Gesichtsbild angewiesen sind, mit Mundschutz extrem schwierig.

Nach unserem Test der neuen Virenschutzmaske, die aktuell noch ein Prototyp ist, war die Begeisterung und Erleichterung enorm.

Ein Vorteil dieser Maske ist das sichtbare und transparente Schutzschild, das die Gesichtsmimik wieder sichtbar macht.

Die neue Virenschutzmaske weist folgende und weitere Merkmale auf:

+ Barrierefreie Atmung ohne mechanischen Filter
+ Mimik sichtbar dank transparentem Schild
+ Sicher: Inaktivierung 99,9% der Viren aus der ein- und ausgeatmeten Luft
+ Sterilisation durch UVC Licht
+ Wiederverwendbar dank Akkumodul

Unsere Ohrmuschel-Gruppe bedankt sich ganz herzlich bei den Verantwortlichen und allen Mitarbeiter/innen der Firma eMoSys GmbH für diese innovative Idee, derartige Virenschutzmasken zu entwickeln, die auch für gehörlose und schwerhörige Menschen zu gute kommen wird. Ganz im Sinne einer barrierefreien Kommunikation!

Link: [Pressemitteilung vom 15.04.2021 der Firma eMoSys GmbH]

Hinweis: Das Foto und die Pressemitteilung wurde mit schriftlicher Erlaubnis und Genehmigung der Firma eMoSys GmbH veröffentlicht.


Foto: Martin Langscheid

24.07.2021 - Berichte

Kaiserin-Elisabeth-Museum: App Hearonymus-Audioguide für Gehörlose und Schwerhörige.

Bericht vom 24.07.2021, Martin Langscheid

Im Rahmen der Pressekonferenz am 21.07.2021 wurde im Kaiserin-Elisabeth-Museum in Possenhofen (Lkr. Starnberg) die App Hearonymus-Audioguide für Gehörlose und Schwerhörige offiziell vorgestellt.

Mit Einblendung eines Gebärdensprachdolmetschers auf dem Display eines Iphones bzw. Smartphones wird über Hearonymus als Audio-Guide eine Führung im KaiserinElisabeth-Museum in Gebärdensprache übersetzt.

Die App ist für Android und Apple iOS-Systeme verfügbar und kann dementsprechend aus dem App Store und Google Play heruntergeladen und installiert werden.

Auf Initiative unserer Gruppenleiterin Anna Krott und der Zusammenarbeit mit Frau Rosemarie Mann-Stein, Vorsitzende des Vereins Kaiserin-Elisabeth-Museum e. V. wurde die App realisiert und umgesetzt.

Unsere gesamte Gilchinger Ohrmuschel bedankt sich ganz herzlich bei Frau Mann-Stein für ihr unermüdliches Engagement auch für Menschen mit Hörbehinderungen auf diesem Weg und im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention eine barrierefreie Kommunikation im Kaiserin-Elisabeth-Museum zu ermöglichen!

Unser Dank richtet sich ebenso an unseren Landrat des Landkreises Starnberg Stefan Frey sowie an Rainer Schnitzler, Bürgermeister der Gemeinde Pöcking, die sowohl den Verein Kaiserin-Elisabeth-Museum e. V. als auch das Hearonymus-Projekt finanziell unterstützt haben!

Hinweis: Auf Anfrage stellt das Kaiserin-Elisabeth-Museum für eine Führung auch IPhones bzw. Smartphones kostenlos zur Verfügung!